Parkour Nürnberg

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hey,

ich hab gerade einen Artikel von Blane gelesen:

http://blane-parkour.blogspot.com/2007/1...llide.html

Im Knappen:
Einzelne Übungen, wie Liegestützen oder Klimmzüge helfen zwar, aber bauen auch die Muskelmasse auf, die man fürs Parkour nicht braucht. Deshalb wäre es besser viele Wiederholungen von den Basics (z. B. Präzisionssprünge oder Armsprünge) zu machen, um genau die Muskelmasse aufzubauen, die man braucht. Außerdem hat es den Vorteil, dass man gleich seine Technik verbessert.
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Edit:

Ok, die Frage hat sich mit dem nächsten Artikel von Blane geklärt:

http://blane-parkour.blogspot.com/2007/1...weeks.html

Trotzdem sehr interessante Artikel von Blane

Viel Spaß beim Training
Michail
Netter Artikel. und sicherlich sinvoll.
(auch wenn ich es immer fragwürdig finde, wenn jemand seine Argumentation von zwei Sätzen mit Hilfe von langatmigen Metaphern ausdehnt... aber egal).

Was man meiner Meinung nach vorrausschicken sollte ist die Tatsache, dass kein Mensch den selben Körper hat und es auch nicht 'den richtigen Weg' gibt.

Klar, sind die Prinzipien die Blane hier beschrieben hat sinnvoll und absolut überzeugend, was man aber nicht vergessen sollte ist die enorme Belastung für die Gelenke!
100x den selben Präzissionssprung am Rande der maximalen Leistungsfähigkeit durchzuführen klingt für mich einfach ziemlich fragwürdig.
die Belastung für sämtliche Gelenke ist auch für jemanden, der schon sehr fit ist nicht zu vernächlässigen, vor allem, wenn ein solches Training regelmäßig stattfindet.
euer Körper fängt 100x sein gesamtes Gewicht ( + die zusätzliche Kinetische-/höhen-Energie) ab! Und das ist erst der Anfang der von Blane beschrieben Trainignseinheit.
So ein Training ist großartig für die Entwicklung der für Parkour benötigten Muskeln (selbstverständlich trainieren wir die für eine Bewegung notwendigen Muskeln am besten anhand der Bewegung an sich), aber in zu hoher Frequenz auch genauso schädlich für die Gelenke.
Im endeffekt denke ich, dass man ein solches Training definitiv mit in sein Trainingsschema einbauen sollte, aber eben 'mit'einbauen. Wenn man so mit Rücksicht auf seine Gelenke trainiert bleibt dazwischen auch genug Platz für weniger belastende Übungen Wink
(Aber eben sinnvolle und kein prolliges gepumpe Wink )

Und auch hierbei ist einfach nur die frage: WIE man trainiert?

Bsp.: Gewichte
Klar! Max. Gewicht mit vielen wiederholungen konzentriert auf eine Muskelgruppe pumpt auf und lässt die Muskeln schnell anwachsen, aber das wollen wir ja nicht, odeR?
also trainiere ich auf einer anderen Ebene!

Von dem her:

auf den Körper hören, nach Gefühl trainieren!

Blane hat ja selbst ein trefendes Zitat am ende des Eintrags eingefügt:
Thomas Des Bois - "be careful of rigid training programs, they can get you injured if you train too much. I prefer "listening" to my body and seeing what i can work on presently. If my arms feel tired, i'm not going to work on them. That way, you can prevent long term injuries."

Peace!
Ich find' auch, dass auf seinen eigenen Körper zu hören sehr wichtig ist und das man das Training dementsprechend einstellen sollte.Sleepy

Aber Stephane Vigroux und David Belle sprechen doch auch von den 100 Präzisionssprüngen. Ich denke, dass wenn man auf seinen Körper hört, und mit dem alles in Ordnung ist, sprich er mit den großen Kräften der Sprünge klarkommt, heißt es denn nicht das auch mit Gelenken alles in Ordnung ist?

Leider fehlt mir die Trainingserfahrung, so das ich das nicht so gut einschätzen kann.Undecided

G
Vorausgesetzt man kann wirklich auf seinen Körper hören Wink ich glaub nicht das dass so einfach ist. Nach 3+ Jahren training bin ich mir immernoch ziemlich sicher das sich Bewegungen in bestimmten Situationen besser anfühlen als Sie für mich sind.
Am Anfang ist es meiner Meinung nach schon wichtig viele Wiederholungen zu machen um einfach die Technik draufzubekommen, das sollte aber nciht über die Schmerzgrenze gehen.
Also meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man seinen Körper immer bis aufs äußerste Belasten sollte um was zu erreichen!!! Dann is die Chance dass man sich verletzt nämlich auch viel höher! Vor allem bei sehr riskanten Bewegungen! Das hat den Vorteil, dass man durch die Verletzungen sehr lange Erholungsphasen hat und daheim liegen und zocken kann, ohne trainieren zu müssen!!
Dabei entwickelt man sich weiter und erlangt irgendwann den Rang Coach Potatoe!
Effizienz pur!
ROFl
Mal ganz kurz bevor hier Mißverständnisse entstehen@ miki: wenn du keine Schmerzen akut hast heißt das nicht das du deine Gelenke nicht fickst!So ein Knorpelchen hält echt viel aus und weh tut es erst wenns zu spät ist Wink
Ich hatte letztes jahr das Glück mehere Sitzungen NBT gratis zu bekommen..Das ist eine Methode die die Muskeln lockert und deinem Körper die Möglichkeit gibt sich frei zu bewegen( hält so drei Monate an-zumindest bei mir).Ich bin 26 und bin also 26 Jahre mit meiner leichten,natürlichen Überpronation rumgelaufen..Muskeln auf der Innenseite wurden stärker,Fußgewölbe verhärtet muskulär, Wadenmuskel extrem belastet(besonder tiefliegende Muskelstränge),die ganze Beinmuskulatur dreht leicht nach innen etc.....Was glaubt ihr was das für ein Gefühl ist nach der bBhandlung auf einmal wieder 90% der Muskeln anstatt 70% oder weniger zu verfügung zu haben?!Kaum beschreibbar, wirklich.Tag und Nacht!
Will sagen:Wir haben ( wie Peppe gesagt hat) auch durch äußere Faktoren(ironischer Weise in diesem Fall unser Körper) garnicht die Möglichkeit unsere Bewegungen natürlich und befreit wahrzunehmen weil wir ** Jahre schon mit diversen Verkürzungen,Muskeldisbalancen etc . rumlaufen und unser Körper Bewegungsabläufe( egal ob pos. oder neg.) verinnerlicht hat und als natürlich ansieht(was sie aber meistens bei weitem nicht sind Wink ).
Die eigenen Schwächen zu kennen ist in Parkour meiner Meinung nach wichtiger als die eigenen Stärken zu kennen( zumindest wennman nach dem prinzip "etre et durer" geht) .
NBT Sitzung? Was ist das? Wo kann man sowas machen? Hört sich echt interessant an.
Soweit ich weiß ist das nur für Privatpatienten möglich..Wir hatten damals das Glück an ner Studie von einer Pysiotherapeutin teizunehmen.Ich hatte 3 SItzungen a 2,5 Stunden(hauptsächlich waden und Schienbein) und das waren bei der Behandlung abartige Schmerzen weil sie auf die Sehnen und Musklen geht und diese leicht reizt.Danach fühlen sich die waden an als ob du krassen Muskelkater hast, was aber am nächsten tag in ein komplett gegenteiliges, befreites gefühl umschlägt.
Aber diese Schmerzen bei der Behandlung(ich hatte 3 in 1,5 Wochen) und bei der dritten mußte sich echt teilweise abbrechen weil es so abartig schlimm war.Mit jeder behandlung kommt sie halt an tiefere Muskelschichten bis sie irgendwann an den Muskel kommt der hinter der wade liegt.Sozusagen der urmuskelabfick Wink und der ist so richtig verspannt,verklumpt,verklebt und was weiß ich alles..Solche Schmerzen.
NBT : http://www.emotion-life.de/index.php?id=60
Vielleicht gibts ja in Nürnberg jemand der das macht..Unsere Physiotherapeutin hat uns angeboten das ganze über Rezept weiter laufen zu lassen, aber wie gesagt eher was für Privatversicherte.
Allein die anamnese,also die Bestimmung der Körperachsen,Verkürzungen etc. war schon super interessant.
Sowas könnte ich echt mal brauchen...
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